Rinde einer Erle
Erle
Junger Erlentrieb
Junger Erlentrieb

Erlen werden
max. 30 m hoch

und rund

120 Jahre alt.

Erle - bei reprostyle...

   Alnus glutinosa
   Erlen sind in weiten Teilen
   Europas beheimatet und
   zählen mit den Pappeln
   und Weiden zu den
   klassischen Ufergehölzen.


Nährstoffhaltige und feuchte Böden entlang von Fluss- und 
Bachläufen aber auch Moorrandgebiete und Flutwiesen
sind beliebte Standorte dieser Baumart.

Wirtschaftlich bietet der Baum neben Möbel-, Schnitz- und
Drechselholz auch Material zum Schiffs- und Kanalbau.

In Zeiten ohne moderner Industrie gewann man aus den Blättern
grünen, aus den Zweigen braunen Farbstoff. Rindensud ergab
schwarzes Färbemittel für Leder und konservierte auch
Fischernetze. Aus den Zapfen des Baumes stellte man

haltbare, schwarze Tinte her.

Erle Stühle von reprostyle.

Erle ist eher ein rötliches Holz, das wegen seines angenehmen
warmen Farbtones und seiner relativ gradlinigen Maserung
problemlos mit anderen Hölzern kombiniert werden kann.

Lanwirtschaftlicher Aberglaube hoffte mit Hilfe von
Erlenzweigen z.B. Mäuse und Flöhe aus Ställen und Lager
zu vertreiben, sowie Kühen das Kalben zu erleichtern.

Ein Sud aus Blättern und Rinde hergestellt vermag bei Angina
Linderung zu verschaffen, alte Hausrezepte behaupten auch
Fieber, Zahnweh und Warzen würden duch Behandlung
mit Erlen verschwinden.

Erlen eignen sich hervorragend zur Forstwirtschaft ohne
Raubbau, da sie bereits nach 20-25 Jahren
Längenwachstum Hiebreife erreichen und anschließend neu
austreiben (Stockausschlag).
Sie werden aber auch gerne als
Ergänzung bei der Aufforstung von Ödland herangezogen.