Birke Stamm

Im medizinischen
Bereich wurden Teile
der Birke wegen ihrer
entwässernden,
blutreinigenden und
auch antiseptischen
Wirkung angewendet.

Stehpult Modell Magister - Birke - ohne Beschlag
Stehpult Magister ohne Beschlag

In früherer Zeit wurden
Birken vor allem in
den nördlichen Breiten
umfangreich und
intensiv genutzt, da alle
Teile des Baumes von
der Wurzel bis zum
Blatt verwertbar sind.

Birke - bei reprostyle...

Petula pendula
Baum des Lebens,
des Glückes und der Liebe.

 

      Der sommergrüne Laubbaum ist genügsam
      und anspruchslos. Bis zum 20ten Jahr wachsen
      Birken rasch in die Höhe, weshalb sie neben
      Kiefern ideale Erstbesiedler von Neuland sind.

      Birken werden um 100 Jahre alt. Mit ca. 50 Jahren
      stoppt das Längenwachstum bei rund 20 - 30 Metern.
      Besonders in Nord und Osteuropa sind Birken heimisch,
      da sie gemäßigte bis kalte Klimazonen bevorzugen.

    
    Jeder kennt die typische    
    Erscheinung der Birke mit    
    ihrer länglichen, unregelmäßigen    
    Krone aus hängenden Zweigen.    

    An ihnen sitzen unzählige,    
    kleine dreieckige Blätter.    
    Am markantesten ist aber ihr    
    weißer Stamm,
dessen Borke    
    im Alter immer rissiger wird.    

Birke

  Die Rinde ist durch ihre Struktur wasserundurchlässig,
  weshalb man sie z.B. zur Dacheindeckung verwendete.
  Die innere, gelbe Rinde (Kambium) enthält Vitamine,
  Zucker und Öle und wurde wie auch junges Blattgrün
  gegessen. Die Verwendungsmöglichkeiten des Baumsaftes,
  der durch Anbohren des Stammes gewonnen wird,
  wurde schon von Albert Magnus 1240 v.Chr. beschrieben.

  Das Handwerk hat den Baum ebenso für sich nutzen können.
  Aus der Rinde gewonnener Birkenteer fand Verwendung als
  Konservierungsmittel für Holz und Leder; der Farbstoff der
  Blätter diente zur Farb- und Färbemittelherstellung. Wegen
  des hohen Ölgehaltes eignen sich Rinde und Holz zum
  Verfeuern (Fackel und Ofenholz). Aus dem Reisig werden
  haltbare Kehrgeräte gebunden.